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Data Mining für Mediziner
Risikogruppen identifizierenIm medizinischen Bereich werden Data-Mining-Techniken erfolgreich für diverse Ziele eingesetzt. So können beispielsweise auf der Basis vorhandener Patientenakten Risikogruppen identifiziert und anhand verschiedener Eigenschaften wie demografische Merkmale, Vorerkrankungen, Lebensverhältnisse, Ernährungsgewohnheiten charakterisiert werden.
Risikofaktoren identifizierenJe nach Datenlage ist es auch möglich, Risikofaktoren für das Auftreten einer bestimmten Krankheit zu identifizieren. Auf dieser Grundlage kann man für eine Person die Gefahr einer Erkrankung quantifizieren bzw. geeignete Gegenmaßnahmen einleiten, bevor die Krankheit auftritt.
DiagnoseunterstützungEine weitere Anwendungsmöglichkeit für Data Mining ergibt sich im Bereich der Diagnose. Aus Daten, die den aktuellen Zustand eines Patienten beschreiben, werden Modelle erzeugt, mit deren Hilfe das Vorhandensein einer bestimmten Erkrankung bei einer Person beurteilt werden kann. Ein solches Verfahren kann den Arzt bei der Diagnose unterstützen in Fällen, bei denen beispielsweise überhaupt kein objektives Diagnoseverfahren existiert.
Bislang unbekannte Zusammenhänge aufdecken |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Juni 2008 um 11:34 Uhr |



